News von unserer C- Jugend

16.01.2019

 

Zwei Spielberichte vom letzten Jahr und die zwei vom vergangenen Wochenende!

 

Doppelterminierung wurde für die wC Jugend einmal zum Verhängnis

 

Am 08.12.2018 musste die C- Jugend des HCL um 11.00 Uhr in Hoyerswerda in der SLwB und in der SLwC um 12.15 Uhr in Görlitz antreten. Dies war schon alleine fahrtechnisch nicht zu meistern. Deshalb musste die Mannschaft als solches, als auch das Trainerteam, aufgeteilt und getrennt von aneinander die beiden Spiele absolvieren.

In Hoyerswerda wurde mit dem vermeintlich kleineren Kader das Spiel bestritten. Bis zur 10. Minute war dieses Spiel absolut ausgeglichen und auf Augenhöhe. Dann legte die junge Mannschaft des HCL zu und konnte mit dem Absetzen beginnen. In der 12. Minute lagen die Leipzigerinnen bereits mit drei Toren vorne, verspielten diese allerdings bis zur 16 Minute auch leichtfertig wieder. In der Abwehr gab es hin und wieder Lücken und Löcher, die die Gastgeberinnen gut für sich zu nutzen wussten. Im Angriff war man druckvoll und die Treffsicherheit recht hoch, so dass mit einem 13:15 in die Halbzeitpause gegangen werden konnte. Trainer Alsleben konnte mit der Leistung soweit zufrieden sein, denn immerhin wurde hier gegen den guten Tabellenzweiten gespielt.

Nach der Halbzeitpause haben die Leipzigerinnen auch nicht nachgelassen. Mit nur einer Auswechselspielerin wurde allerdings in der 29. Minute der Ausgleichstreffer durch den Gastgeber erzielt. Hoyerswerda ging direkt danach sogar in Führung. Dies allerdings nur das Eine mal während der zweiten Halbzeit. Ein wirkliches Absetzen als solches, also mit mehr als drei Toren sollte den Gästen allerdings nicht vergönnt werden. Sogar in der 39. Minute wurde nochmals der Gleichstand erzielt, doch mit dem nächsten Tor und somit der Führung, gaben die Leipzigerinnen den Sieg nicht mehr aus der Hand. Unterm Strich kann man sagen, dass eine kleine Führung auch immer wieder verspielt wurde und dennoch: eine sehr starke Leistung für den bisher kleinsten Kader der eigentlichen wC. Die zwei Punkte gehen, durch den 26:28 Sieg, mit nach Leipzig. Die Tabellenführung wurde weiter ausgebaut.

 

Zeitlich im Anschluss, allerdings über 80 km entfernt wurde dasSLwC Spiel in Görlitz bestritten. Hier waren auch die jüngeren Spielerinnen unserer wC zugegen. Immerhin gab es dadurch drei Auswechselspielerinnen. Bis zur 20. Minute lief das Spiel auf Augenhöhe. Hier gab es kaum etwas zu meckern, außer, dass eine Spielerin von Görlitz ein leichtes hatte, ein Tor nach dem anderen in unser Tor zu platzieren. Es fiel den Leipzigerinnen sehr schwer, hier die Abwehr zur schließen. Der Angriff des Gastgebers innerhalb der linken Seite hatte so ihre Not, denn dort stand unsere Abwehr massiv. Und trotzdem musste die mitgereiste Fangemeinde mit ansehen, wie aus einem 9:8 innerhalb von nur 10 Minuten, somit bis zum Ende der Halbzeit ein 14:9 wurde. Sollte es das nun gewesen sein? Mit einem 6 Tore- Rückstand ging es in die Halbzeitpause. Trainerin Just gab nochmals strickte Anweisungen, stellte die Mannschaft um, so dass nach der Halbzeit langsam aber unaufhörlich die Tordifferenz dahinschmolz. Die Mädels auf der Platte wollten nicht aufgeben und kämpften sich wieder zurück. Die Abwehr stand nun wirklich auf allen Positionen fest. Die Rückraumspielerin aus Görlitz, die in der ersten Halbzeit 9 von ihrer 10 Tore machte, konnte in der zweiten Halbzeit nur noch einmal punkten. Total motiviert kämpften sich die Mädchen bis auf zwei Tore heran. Es gab wirklich viele Torchancen für den HCL, in beiden Halbzeiten, die leider nicht genutzt werden konnten. Das Tor schien für die Leipzigerinnen einfach zu klein, knapp daneben ist leider auch vorbei. Von 6 für die Leipzigerinnen gegebenen sieben Metern wurden 4 verwandelt. Eine passable Quote. Wäre die erste Halbzeit so gelaufen, wie die zweite, wäre der Sieg mehr als eindeutig nach Leipzig gegangen und das muss sich diese junge Mannschaft immer wieder vor Augen halten! Am Ende mussten sich Mädels, mit einem 21:19 geschlagen geben. Die Enttäuschung war wirklich sehr groß, da wäre mehr drin gewesen, das wussten die Spielerinnen. Jetzt heißt es aufstehen, Krönchen richten und nach vorne blicken. Die Tabellenführung ist noch mit einem Punkt vorhanden. Doch ab jetzt darf sich die wC des HCL keinen Patzer mehr erlauben.

 

Für die Mannschaft des Trainerteams Alsleben, Just, Apel, Kanis heißt es jetzt erst einmal punktspieltechnisch Spiel- PAUSE. Am 14.12.2018 geht es zu einem freundschaftlichen Handballaustausch Richtung Tschechien. Das wird dem Team und den Trainern gut tun, nach der bisher hervorragend gespielten Saison. Nach den Winterferien geht es dann weiter:

Zwei Heimspiele, zwei Siege – so hat das Jahr für die weibliche C Jugend in der der Sachsenliga gleich doppelt so gut begonnen

 

Am 13.01.2019 durften die Mädels nach den wohlverdienten Weihnachtsferien mal wieder ran. Alle waren auch bereits wieder ganz heiß auf den besonderen Duft der Sporthalle, dem Harz und dem Handball in den Händen. Nach einer Woche Training war es dann um 10.30 Uhr in der Brüderhalle gegen den SC Markranstädt für die SLwC soweit.

Der Einstieg der Mannschaften war zäh. Der Ball wurde zwar recht ordentlich gespielt, doch wusste anscheinend noch keine der jungen Damen so recht, wie man Druck aufbaut und eine gut funktionierende Abwehr zu Stande bekommt. Beide Mannschaften mussten sich erst „warm“ laufen und wieder mit der Spielsituation als solches anfreunden und zu Recht kommen. Das gelang dem HCL schneller und einfacher als dem Gast. Bereits nach fast 13 gespielten Minuten stand es für die Gastgeberinnen 8:3. Es wurde geschoben, gerannt, geworfen, verteidigt. Ach es war herrlich, so zäh wie die ersten ca. fünf Minuten waren, so flott wurde dann das Spiel. Die Geschwindigkeit nahm auch zu keiner Zeit ab. Die Wurfausbeute war wirklich sehr gut, da der Gegner genügend Lücken in der Abwehr aufwies. Nichts desto trotz gab es einige technische Fehler, an denen noch zu arbeiten ist. Hier ist vor allem die Passgenauigkeit zu nennen. Viele Pässe waren zu weit, zu kurz, oder gar einer Gegnerin direkt in die Hände gespielt worden. Deshalb nahm das Trainerteam um Cheftrainer Alsleben auch bereits in der 16. Minute die erste und einzige Auszeit bei einem Spielstand von 11:4. Nicht der Spielstand war besorgniserregend sondern eben die vorgenannten technischen Fehler. Es fanden einige Auswechselungen statt, so dass fast die komplette Mannschaft die auf der Platte stand von dem jüngeren aufgefüllt wurde. Die machten ihre Sache wirklich sehr gut und mit einem 16:9 ging es dann in die Kabine.

 

Schwerpunkt in der Kabine waren die technischen Fehler und die Treffsicherheit. Leider ging der eine oder andere Wurf daneben, der aus Sicht der Trainer im Tor hätte platziert werden müssen.

 

Nach der kleinen Erholungszeit ging es dann munter weiter. Im Großen und Ganzen passierte nichts Dramatisches mehr. Bis auf die Tatsache, dass die Treffsicherheit wesentlich zu- und die technischen Fehler entsprechend abnahmen. Hatte der HCL den Ball in der Hand, konnte davon ausgegangen werden, dass ein Tor daraus wurde. Die Abwehr war wieder einmal das Herzstück dieser Mannschaft. Der Gegner rieb sich regelrecht auf. Es schien den Markranstädterinnen kaum noch etwas zu gelingen und den Mädels aus Leipzig ging einfach nicht die Luft aus. Die Gäste konnten noch sechs Tore und der Gastgeber 21 Tore auf dem Plateau verzeichnen, so dass die zwei Punkte innerhalb der SLwC Tabelle beim Gastgeber blieben und das Spiel mit 37:17 souverän gewonnen wurde.

 

Im Anschluss hieß es für einen Großteil der Mannschaft kurz durchatmen und wieder für das nächste Spiel warm machen, es kamen noch einige frische Spielerinnen hinzu, die das vorhergehende Spiel tatkräftig anfeuerten. Die restlichen Mädchen konnten auf den Rängen Platz nehmen und dem SLwB Spiel zuschauen. Das zweite Spiel begann um 12.30 Uhr und wurde auch gegen den SC Markranstädt gespielt.

Die wB Markranstädt kam mit einer komplett frischen Mannschaft auf die Platte. Immer noch höchst motiviert wurde das zweite Spiel pünktlich begonnen. Dass die Leipzigerinnen in der Abwehr richtig auf den Gegner eingestellt waren, haben sie von Beginn an gezeigt, als sie in der von beiden Mannschaften anfangs sehr nervösen Partie, immer wieder den Ball in der Abwehr eroberten und auch im Angriff die Lücken fanden, doch die eklatante Abschlussschwäche und die dadurch immer stärker werdende Torfrau des Gastes verhinderten den vorzeitigen Sieg und die Möglichkeit mehr Sicherheit zu bekommen und sich vielleicht sogar etwas abzusetzen. Selbst wenn es mal den Mädels aus Leipzig gelang, sich abzusetzen (5:1; 19:12; 22:15) so ließ der Gegner nicht eine Minute locker und kämpfte was das Zeug hielt.

Was hier die Mannschaft des HCL zeigte war für die Fangemeinde ein Wechselbad der Gefühle. Eine wirklich sehr starke Abwehrleistung und im Angriff wieder einige technische Fehler und eine nur mäßigen Abschlussquote. Steckte manchen Spielerinnen das erste Spiel doch noch zu sehr in den Knochen? War die lange Pause der Winterferien zu lang für Kondition und Umsetzung der Aufgaben?

Mit einem Spielstand von 12:11 ging es dann in die Halbzeitpause. Was auch immer in der Kabine geschah, was auch immer das Trainerteam sagte, es half!

 

Zumindest zu Beginn der zweiten Halbzeit. Rasch wurde das Torverhältnis ausgebaut und ein Absetzen mit mehr als fünf Toren wurde „Standard“. Die Abwehr machte es dem Gastgeber so schwer, es half alles nichts, keine Umstellung der Rückraumspielerinnen, kein Auswechseln. Die Tordifferenz konnte auch recht lange gehalten werden. Doch leider wurde dieses Niveau nicht bis zum Ende des Spiels so konsequent umgesetzt, so dass in der 43. Minute die Gegnerinnen wieder gefährlich nah auf 22:21 heran kamen und schon die Hand nach den zwei Punkten streckten.

Sollten sich die Leipzigerinnen aufgeben, ging die Puste aus, sollte das hier das erste Spiel werden, welches innerhalb der SLwB verloren geht? Doch weit gefehlt. Die Mädels rissen sich nochmals so richtig zusammen. Selbst unter Schmerzen wurde weiter gespielt. Die Abwehr war wieder absolut gefestigt und wie immer das Herzstück des Teams. Der Angriff funktionierte, so dass vier Tore in Folge für den Gastgeber erzielt werden konnte, dann gab es noch zwei Gegentore, und das Spiel wurde mit einem 26:23 für die Heimmannschaft beendet. Die zwei Punkte konnten verdient auf das Konto der Heimmannschaft verbucht werden. Die Erleichterung war sehr groß und die Freude über den zweiten Spielgewinn des Tages immens.

 

Das nächste Spiel findet bereits am Freitag, dem 18.01.2019, um 17.00 Uhr in der Sporthalle am Schulzentrum Großröhrsdorf, Melanchthonstraße gegen die B- Jugend der SG Rödertal/ Radeberg statt.

 

K.H.

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