Doppelsieg der C-Jugend Sachsenliga an einem Wochenende

19.11.2018

 

Am Wochenende durften die jungen Mädchen unserer C- Jugend gleich zwei Spitzenspiele, immer gegen den Tabellenzweiten, absolvieren und als Gastgeber fungieren.
Das erste Spiel fand am 17.11.2018 um 11 Uhr in der Kleinen Arena Leipzig gegen den Tabellenzweiten der wJB Sachsenliga, dem SSV Heidenau, statt.
Bei diesem Spiel verhielt es sich so, dass in dieser Saison noch keinerlei Erfahrung mit dem Gegner gemacht werden konnte. Um die Tabellenspitze weiterhin anzuführen und auch den Vorsprung bezüglich der Tordifferenz zu halten, sollte zumindest ein Sieg her. Innerhalb der ersten fünf Spielminuten zeigte die Heimmannschaft, dass die zwei Punkte in Leipzig bleiben sollten. Der starke Rückraum bescherte somit eine rasche 5:1 Führung. Besonders das schnelle und zielsichere Umschalten, wenn ein Ball vom Gegner innerhalb der eigenen Abwehr herausgefischt werden konnte, bescherte ein schnelles gutes Spiel. Die HCL Mädels rannten dem Gegner regelrecht davon, fast, als seien sie auf der Flucht, auf der Flucht zum gegnerischen Tor hin. Durch die rasche Führung verlor sich kurzzeitig der HCL, denn der Gegner konnte bis zu einem 7:6 wieder aufholen. Sollte sich das Spiel etwa in der neunten Minute drehen? Die Mädels vom Trainerteam um Cheftrainer Alsleben zeigten allerdings Nerven, behielten die Überhand gegen den Gegner, der leider ohne Auswechselspielerinnen angereist war, und kämpfte sich bis zur Halbzeit zu einem 16:12.
In der Halbzeitpause wurden die teilweise lückenhafte Abwehrleistung sowie das fehlende direkte Durchgehen während des eigenen Angriffs bemängelt.
Nach der Halbzeit fand ein großer Spielerinnenwechsel statt. In der 36. Minute war die vier Tore Führung einfach weg. Jetzt musste wieder um jeden einzelnen Ball sehr hart gekämpft werden, um das Spiel nicht zu verlieren. Was auch recht gut gelang. Doch ein Absetzen für den HCL war schlicht und einfach nicht mehr möglich. Einige technische Fehler und viele unnötige Ballverluste machten das Spiel in der zweiten Halbzeit spannender als es in der ersten Halbzeit jemals war. Besonders hervorheben muss man leider, dass die 7m Quote beim Gastgeber bei gerade mal 33 Prozent lag. Von sechs gegebenen sieben Metern konnten nur zwei direkt umgesetzt werden. Das Trainerteam hat hier noch einiges zu tun, denn durch diese vier fehlenden Tore hätte das Spiel um einiges entspannter stattfinden können.
Nachdem das Spiel doch recht leichtfertig fast vergeben wurde, fanden einige Auswechselungen auf der Platte statt, so dass das Spiel mit einem 22:21 Endstand dann doch noch mit einem Sieg für Leipzig beendet werden konnte. Die Punkte bleiben beim Tabellenersten. Die Führung wurde somit weiter ausgebaut. Nach sieben absolvierten Spielen bleibt die Mannschaft wB Sachsenliga des HCL verlustpunktefrei auf der Tabellenführung. Die Anstrengungen während des Spiels haben sich gelohnt.


Am 18.11.2018 nahm die wJC des HCL den SG Rödertal/Radeberg um 13.15 Uhr in der Brüderstraße in Empfang. Eines der Spitzenspiele schlechthin.
Die Fangemeinde war von der ersten Sekunde bis weit über den verdienten Sieg hinweg vollkommen präsent und beflügelten nicht nur die Mannschaft sondern auch das Trainerteam erfolgreich mit zum Sieg. Doch erst einmal der Reihe nach…
Die Mannschaft stand enorm unter Druck. Das Trainerteam um Cheftrainer Alsleben gab die Woche über bereits konkrete Vorgaben, wie man sich gegen diesen Gegner, der im ersten Kontakt in der aktuellen Saison als Gastgeber dem HCL ein Unentschieden und somit einen Punkt abgerungen hat, stellen sollte und musste.
Die Abwehrarbeit war hier das zentrale Element sowie das „Umschalten“ von Abwehr auf den Angriff bei Balleroberung.
Eine Mauer ist eine Grenzbefestigung, die klar dem Gegner oder auch Angreifer signalisiert, hier kommst du nur rein, wenn ich es möchte und zulasse oder im schlimmsten Fall, wenn ich zu schwach und unkonzentriert bin. Wie auch immer, der HCL nahm sich anscheinend ein Bespiel an der chinesischen Mauer. Das will heißen, der SG Rödertal / Radeberg gelang kaum etwas in der Angriffsformation. Der HCL hob die Hände, hatte schnelle Füße, schob von links nach rechts von vorne nach hinten und fischte ein um das andere Mal gekonnt die Bälle des Gegner heraus. Ein regelrechter Schutzwall, dargestellt von den Mädels des HCL. Die Torfrau trug noch ihr Übriges dazu bei, sollte einmal der gegnerische Ball doch in Tornähe gelangen, dann fing sie meist den Ball direkt oder blockte ihn gekonnt.
Die Anspiele an den Kreis und auch die Außenspieler waren einfach ein Genuss. Die Fans wurden bei diesem Spiel wirklich von der starken Leistung verwöhnt. Der Rückraum nahm sich beim Angriff meist die Torchancen, die sich boten und wandelte souverän ein ums andere Mal um. Der HCL glich teilweise einer Feuerwehr die zu einer Rakete mutierte. Auch ein Wechsel der Positionen beim Gast brachte für diesen keine wesentlichen Erfolge. Kurz nach Beginn der siebten Spielminute brauchten die Mädels des Gastgebers 3 Anläufe um ein Tor zu erzielen. Zwei mal ging der Ball direkt an die Latte und flog allerdings auch wieder direkt in die Arme einer Gastgeberin. Erst beim dritten Anlauf konnte der Ball endlich eingenetzt werden. Nach gespielten 7:36 Minuten lag der HCL mit einer Torführung von 8:3 vorne und so ging es auch unaufhörlich weiter.
Was beim ersten Zusammentreffen in dieser Saison immer wieder gut für den SG Rödertal/Radeberg gelang (vorzugsweise die Tore aus dem Rückraum), versagte bei diesem Spiel fast vollkommen durch die hervorragende Abwehrleistung.
So ging die hochmotivierte und voller Freude überschäumende Mannschaft samt Trainerteam in die wohlverdiente Halbzeitpause mit einem Spielstand von 22:8.
Das Halbzeitergebnis konnte sich sehen lassen, trotzdem musste das Spiel noch zu Ende gespielt werden. Hier und heute war eins klar, den bevorstehenden Sieg wieder aus der Hand geben war keine Option.
Nach der Halbzeitpause war kurz beim HCL der Wurm drin, so dass bereits nach eineinhalb Minuten das erste Team- Timeout gezogen wurde. Es fanden dadurch einige Auswechselungen statt und die Mannschaft wurde nochmals auf die Wichtigkeit des Sieges und die absolut notwendige Abwehrarbeit eingeschworen. Nur nicht locker lassen. Direkt an die Erfolge der ersten Halbzeit anknüpfen. Das tat das Trainerteam so gut, dass es einfach wieder so lief, wie die erste Halbzeit im Großen und Ganzen stattgefunden hatte. Die Mädchen ackerten in der Abwehr und ließen nicht eine Sekunde nach. Ca. 10 Minuten vorm Spielende wechselte Cheftrainer Alsleben nochmals durch, so dass wirklich jede Spielerin ihren Spielanteil erhalten konnte.
Es wurde gekämpft, gerannt, Tore geworfen und nach 50 Minuten mit einem hochverdienten und sehr eindeutigem Endergebnis von 37:19 das Spiel für den HCL beendet.
Die Erleichterung, der abfallende Druck und riesengroße Freude der gesamten Mannschaft, des Trainerteams als auch der Fans war in der ganzen Halle nicht nur zu sehen sondern eindeutig zu spüren. Gänsehautfeeling pur.
Jede einzelne Spielerin hat ihre Aufgabe sehr gut übernommen und umgesetzt. Wie gesagt ein Augenschmaus.
Das nächste Spiel findet bereits am 21. November 2018 um 11 Uhr in der Sporthalle "Heiliger Grund" Meißen, Goethestr. 33, 01662 Meißen statt.


Danach folgen am 24.11.2018 um
14:00 Uhr : HC Leipzig II gegen BSV Sa. Zwickau II (wB Sachsenliga)
12:15 Uhr: HC Leipzig gegen BSV Sa. Zwickau (wC Sachsenliga)
Beide Spiele finden in der Kleinen ARENA Leipzig, Am Sportforum 1, 04105 Leipzig statt.
Über eine große und vor allem lautstarke Unterstützung durch die Eltern, Angehörige, Freunde, Fans usw. würde sich die Mannschaft wirklich sehr freuen.

 

K.H.
 

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