HVS-Pokal: Ein gutes Spiel der D1 reicht für die Endrunde

07.05.2018

 

Am Samstag fand in Meißen die Vorrunde 1 des HVS-Pokal der wJD statt. Die Auslosung wollte es, dass dort der 1., 2., 3. (Rödertal, HCL I, Meißen) und der 5. (Markranstädt) der diesjährigen Sachsenliga im Modus „Jeder gegen Jeden“ über 2x15 Minuten aufeinandertrafen. Das Auftaktspiel bestritt der VfL Meißen gegen die D1. Beide standen sich erst vor 14 Tagen gegenüber. Mit Spielbeginn öffnete sich die Wundertüte D1; heraus kam leider nicht viel. Meißen spielte nicht besonders; gescheitert ist man an mangelnder Einstellung und Selbstvertrauen (oder hatten einige gedacht, es wird ein Selbstläufer?), einer Vielzahl von technischen Fehlern und falschem Entscheidungsverhalten sowie einer bescheidenen Chancenverwertung. Wechselmöglichkeiten, die Besserung hätte bringen können, gab es nicht wirklich – zumindest nicht nach dem Eindruck in der Erwärmungsphase. Mit der 9:11-Niederlage musste schon im nächsten Spiel gegen den Sachsenmeister ein deutlicher Sieg her. Die SG Rödertal/Radeberg I war ohne ihr Talent Marlene Böttcher angereist (HVS-Lehrgang). In ihrem ersten Spiel ließen die Bienen aber nichts anbrennen und siegten mit halber Kraft und 20 Toren Plus gegen die Piranhas.

Im zweiten Spiel wurde die D1-Wundertüte wieder ausgepackt und die gleiche Formation startete ein kleines Feuerwerk gegen die SG. Wenn auch nicht alles klappte, der Sachsenmeister hatte ohne seine Spielmacherin und Vollstreckerin nicht wirklich etwas entgegenzusetzen. Über 4:0 und 6:1 setzte sich die D1 bis zur Pause auf 9:3 ab. Auch danach machten die Mädchen das, was der Trainer forderte: Ein ordentliches Polster erarbeiten, damit man auch die anderen Mädchen spielen lassen konnte. Beim 12:4 nach gut 20 Minuten schien das der Fall; zwei, drei Wechsel und – es ging nicht mehr viel! Rödertal kam bis auf drei Tore heran. Der Trainer legte die grüne Karte, stellte die Anfangsformation aufs Feld und die machte noch einmal 5 Minuten Ballett zum Endstand von 16:10.

Die D1 hatte gleich im Anschluss ihr letztes Spiel gegen den SC Markranstädt, der aus einer Mischung aus erster und zweiter Mannschaft (Bezirksliga) antrat und packte die 3. Wundertüte aus. Die Spielerinnen, die bis dato wenige Einsatzzeiten hatten, gingen unterstützt von wechselweise zwei, drei Stammkräften über die volle Spielzeit. Was folgte, waren 30 Minuten Qual für den Trainer mit einigen kleinen Lichtblicken (Lisa, Josi, Miri). Aufgrund der unorthodoxen gegnerischen Spielweise und mangels Einstellung quälte man sich bis zur Pause zum 9:7. Danach ein kurzer Sprint mit 5:0-Lauf, um dann wieder ins Elementare zu verfallen und das Spiel zum 18:12 zu verwalten.

Das was den Trainer beruhigte, war die Tatsache, dass der VfL Meißen sich mit allen Stammkräften gegen den SCM über 20 Minuten noch schwerer tat, obwohl die Markranstädter schon 2 Spiele in den Beinen hatten. Weiterhin war man aufgrund des deutlichen Sieges gegen die SG R/R für die Endrunde schon qualifiziert. Entspannt schaute man sich noch gut 20 Minuten das letzte Spiel an, in dem sich der VfL am Ende kämpferisch mit 15:13 gegen die SG durchsetzte. In drei Wochen geht es dann zum Pokalfinale.

G. H.

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