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Tapfer gekämpft - am Ende fehlte die Kraft

HC Leipzig – 1. FSV Mainz 05 27:31 (16:17)

Hanna Ferber-Rahnhöfer erzielte 7 Feldtore

Im Sonntagspiel der 2. Handball-Bundesliga unterliegt der HC Leipzig in eigener Halle dem 1. FSV Mainz 05 mit 27:31 (Halbzeit 16:17).


Es war das erwartet schwere Spiel für unsere Mädels, die aufgrund der vielen Verletzten mehr Verantwortung übernehmen mussten als üblich. Trainer Kunze hatte wenig Alternativen auf der Bank, sodass vor allem die Feldspielerinnen die Zähne zusammenbeißen mussten. So kam die 16-jährige Laura Klocke zu ihrem Bundesligadebüt und zu einer couragierten Leistung im Deckungsverbund.


Der HCL startete konzentriert und erfolgreich in dieses Spiel. Der 2:0-Führung durch Lotta und Lilli Röpcke folgte das 3:1 durch Julia Weise nach zweieinhalb Minuten. Nur 90 Sekunden später hatte Mainz allerdings schon ausgeglichen. Leipzig spielte Mitte der 1. Halbzeit gut und schaffte immer wieder sehenswerte Tor herauszuspielen. Eine Drei-Tore-Führung in der 20. Minute (12:9) war der kurzzeitige Lohn der Bemühungen. Doch nur drei Minuten später glich Mainz schon wieder aus. Danach entwickelte sich ein enges, kampfbetontes Spiel, mit wechselnder Führung und schließlich einem Wurf von Denise Radschuweit, der mit dem Halbzeitsignal zur 17:16-Pausenführung der Gäste einschlug. Etwas unglücklich aus Leipziger Sicht.

Auch nach dem Wechsel das gleiche Bild. Leipzig legte vor, Mainz glich aus. Letztmalige Führung durch Hannah Ferber-Rahnhöfer nach 48 Minuten zum 25:24. Danach häuften sich die Ballverluste durch überhastete Abschlüsse und einer zu hohen Zahl technischer Fehler, was die 05er konsequent bestraften. Fünf Minuten vor dem Ende führte Mainz zum ersten Mal mit drei Toren (29:26). Damit war das Spiel zugunsten der Gäste entschieden.


Fazit: Der HCL konnte die Ausfälle nicht adäquat kompensieren und musste sich nach großem Kampf geschlagen geben.

Gästetrainerin Ilka Fickinger nach dem Spiel: „Dank an das Publikum. Es macht immer Megaspass hier zu spielen, weil die Zuschauer 60 Minuten pushen. Ich selbst habe noch nicht so viele Punkte hier geholt. Heute freue ich mich umso mehr, dass wir über 60 Minuten gefighted haben. Wir brauchen unsere Punkte, deshalb bin ich stolz, dass die Mädels das heute hier gemacht haben.“


„Mainz hat verdient gewonnen. Auch uns macht es Spass vor so vielen Zuschauern zu spielen. Ich bin heute nicht zufrieden und ich hoffe, die Spielerinnen sind es auch nicht. Wir bekommen mit 31 zu viele Gegentore. Unsere Abwehr hat häufig nicht funktioniert, dazu kam zu wenig Unterstützung von den Torhüterinnen. Unsere Angriffsleistung reicht nicht aus. Vor allem die freien Würfe in Überzahlsituationen tun besonders weh.“, resümierte ein enttäuschter HCL-Trainer Fabian Kunze.


HC Leipzig

Annabell Krüger, Janina Fleischer; Pauline Uhlmann (2), Lara Seidel (7/6), Jenny Emily Illge, Laura Sophie Klocke, Julia Weise (2), Leoni Spott, Jennifer Hofmann, Hanna Ferber-Rahnhöfer (7), Joanna Granicka (2), Lotta Röpcke (2), Lilli Röpcke (5)

Trainer Fabian Kunze

FSV Mainz

Tabea Coors, Lena Schmid; Michelle Breitbarth, Anna Weidle, Amelie Gilanyi (5), Christin Kühlborn (1), Larissa Platen (8/1), Leah Schulze, Selina Adeberg (2), Julie Jacobs, Saskia Fackel (1), Denise Radschuweit (4/3), Simoe Karl, Melanie Grawe (3), Lena Thoß (5), Elisa Burkholder (2)

Trainerin Ilka Fickinger


Siebenmeter: HCL 6/7; FSV 4/4

Strafminuten: HCL 8; FSV 10


Zuschauer: 518


Joanna Granicka - Der Präsident gratuliert zum 19. Geburtstag


Lara Seidel - sicher vom 7-Meter-Punkt


Julia Weise in der gut besuchten Brüderhalle

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