Sachsen Zwickau – HC Leipzig 32:21 (14:12)





Der BSV Sachsen Zwickau festigt mit dem 32:21 (14:12) Sieg im Sachsenderby gegen den HC Leipzig seinen Platz im Spitzenfeld der 2.Liga. Der HCL verlor damit auch das dritte Duell mit einem Topteam und steht nach 15 Punktspielen mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 15:15 Punkten auf Platz 6 der Tabelle.


Bis zum 8:8 legte der HCL durch Laura Majer (zweimal per Siebenmeter) und Stefanie Hummel jeweils vor, doch Zwickau konnte immer wieder ausgleichen. In dieser Phase zeigte der HCL, dass er auch mit den Spitzenteams mithalten kann. Keine der beiden Mannschaften gelang es danach, sich entscheidend abzusetzen. So ging es mit einem 14:12 für die Gastgeberinnen in die Halbzeitpfiff und für den 2. Durchgang schien alles offen zu sein. Die Halbzeitansprachen der jeweiligen Trainer führten zu unterschiedlichen Wirkungen beider Teams. Nach vier Minuten lagen die Gastgeberinnen mit vier Toren vorn und legten konzentriert Treffer und Treffer nach. Über 17:13 (34.), 20:14 (38.), 23:16 (44.) zeigten das Team von Trainer Norman Rentsch in der Offensive ein variables, druckvolles Spiel über alle Positionen und auch in der Abwehrarbeit fanden sie ihre Geschlossenheit und auch Torhüterin Ela Szott war jetzt im Spiel. Bei den Damen von Fabian Kunze ließ mit jedem Gegentor die die Körperspannung und Körpersprache nach. So waren es nur noch Stefanie Hummel, Laura Majer und Julia Weise, die mit ihren Aktionen versuchten dem Spiel ihrer Truppe Elan einzuhauchen. Allerdings wollte das nicht mehr richtig klappen. Dafür war die eigene Fehlerquelle zu hoch und der anhaltende Druck der Zwickauerinnen nicht zu bremsen.

"Zwickau kommt aus der Kabine und nimmt uns alles weg, wir machen deutlich zu viele Fehler. Wir können mithalten aber dazu müssen alle Mädels an ihr Leistungsniveau herankommen, aber es waren eben die meisten Spielerinnen zu weit darunter. Das wir verlieren ist in Ordnung, aber 11 Tore sind wir nicht schlechter", so Leipzigs Coach Fabian Kunze, der betont: "Um jetzt wieder gegen Gegner, wo wir auch vom Leistungsvermögen näher dran sind, zu gewinnen, muss eine absolute Steigerung her."

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag im Heimspiel gegen den VfL Waiblingen.


Es spielten: Annabell Krüger, Anja Kreitczick (TW); Pauline Uhlmann 1, Lara Seidel, Julia Weise 6, Emely Theilig 1, Hanna Ferber-Rahnhöfer, Sharleen Greschner, Lotta Röpcke, Lilli Röpcke, Laura Majer 5, Jacqueline Hummel 2, Stefanie Hummel 5, Wiebke Meyer 1, Nina Reissberg, Emily Glimm.


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