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Heimsieg gegen Ketsch

HC Leipzig – Kurpfalz Bären 35:28 (20:15)


Mit einem 35:28-Erfolg über die Kurpfalz Bären schließt der HC Leipzig den 9. Spieltag der Zweiten Bundesliga ab und verbessert sich mit 13:5 Punkten auf Platz vier, punktgleich mit Regensburg und Solingen-Gräfrath.


Das Endergebnis gegen den derzeitigen Tabellenletzten ist standesgemäß, täuscht aber über den Spielverlauf hinweg. Die stark ersatzgeschwächten Gäste haben unserer Mannschaft alles abverlangt und hielten das Spiel bis zur 52. Minute völlig offen. Dabei schienen die Sächsinnen nach 30 Minuten und einer sicheren 20:15-Führung klar auf der Siegerstraße zu sein. Denkste. Hallensprecher Thomas Röpcke hatte so eine Vorahnung, als er in der Pause daran erinnerte, dass der HCL gegen Solingen zur Halbzeit mit fünf Toren im Rückstand lag und dennoch Unentschieden spielte. „Im Handball ist alles möglich.“ Stimmt.


Überhastete Würfe, technische Fehler und Lücken in der Abwehr kosteten den Kunze-Schützlingen einen sicheren Vorsprung. Plötzlich lagen die Bärinnen auf der Lauer und beim 24:23 in der 46. Minuten hatten sie den Anschluss geschafft. Dass das Spiel diesmal nicht kippte, lag vor allem an der Reaktion unserer Mädels, die den Kampf annahmen und mit kühlem Kopf und herrlichen Spielzügen die Führung wieder ausbauten. In den letzten vier Minuten schraubten sie nervenstark das Ergebnis von 31:28 auf den 35:28-Endstand. Bemerkenswert dabei war vor allem der Blick für die freie Mitspielerin. So kamen die 407 Zuschauer voll auf ihre Kosten.


Bären-Trainerin Franziska Steil freute sich zurecht über die kämpferischen Qualitäten ihrer Spielerinnen: „Wir waren keine sieben Tore schlechter als Leipzig. Die Zuschauer haben ein tolles Spiel gesehen, mit klasse Aktionen auf beiden Seiten. Leipzig hat viel liegen gelassen. Wir sind mit einem engen Kader hier. Die fehlenden Stammkräfte waren nicht zu ersetzen. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft für die kämpferisch starke Vorstellung heute. Wir werden unseren Weg gehen. Davon bin ich überzeugt.“

Leipzigs Chef-Trainer Fabian Kunze richtete seinen Dank an die Fans: „Als es eng wurde, habt ihr uns herausragend unterstützt.“ Auch er fand lobende Worte für den Gegner: „Ketsch macht es uns sehr schwer. Wir standen in der Abwehr schlecht. 28 Gegentore sind zu viele. Dennoch habe ich nicht daran gezweifelt, dieses Spiel zu gewinnen.“


Die Leipzigerinnen haben am kommenden Pokal-Wochenende spielfrei, da sie bereits gegen Lintfort ausgeschieden waren. Am 10. Dezember kommt es in Großröhrsdorf zum Sachsenderby gegen den HC Rödertal, bevor am 18. Dezember das letzte Heimspiel des Jahres gegen den ESV Regensburg ansteht.


HC Leipzig

Charley Zenner, Janine Fleischer; Pauline Uhlmann (3), Lara Seidel (7/2), Julia Redder (5), Jennifer Hofmann, Emely Theilig (3), Hanna Ferber-Rahnhöfer (2), Ivana Raickovic, Sharleen Juliette Greschner (2), Joanna Granicka (1), Lotta Röpcke (2) Lilli Röpcke (6)

Trainer Fabian Kunze

Kurpfalz Bären

Johanna Wiethoff, Katarina Longo; Ina Scheffler, Arwen Gorb, Gina Schmidt, Katharina Scheid (1), Jule Haupt (2), Mireia Torras Parera (6/3), Lea Marmodee (6), Johanna Werthmann (4), Nele Wenzel (5), Amelie Möllmann (4)

Trainerin Franziska Steil

Siebenmeter: HCL 2/3; Bären 3/4

Strafminuten: HCL 2; Bären 6 + Disqualifikation Mireia Tomas Parera

Zuschauer: 407

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