HC Leipzig – SG H2Ku Herrenberg 37:26 (21:12)




Der HC Leipzig hat in der 2. Bundesliga sein Heimspiel gegen den Tabellennachbarn SG H2Ku Herrenberg souverän mit 37:26 (Halbzeit 21:12) gewonnen.

Dabei zündeten unsere Mädels von Beginn an ein wahres Feuerwerk. Mit schnellen Ballstafetten, cleveren Spielzügen und den Blick für die freie Mitspielerin wurden die Gäste ordentlich durcheinander kombiniert und unter Druck gesetzt. Nach vier Minuten stand es bereits 4:0, bevor Annabell Krüger zum ersten Mal den Ball aus dem Netz holen musste. Herrenberg, durch Verletzungen und Quarantäne deutlich dezimiert, konnte in der Anfangsphase trotzdem sehr ordentlich mithalten. Nach einer viertel Stunde waren es nur zwei Tore Unterschied (10:8). Es entwickelte sich eine temporeiche Partie mit attraktiven Toren auf beiden Seiten. Dank der sehr guten Abwehrarbeit und dem schnellen Umkehrspiel setzten sich die Sächsinnen bis zu Pause auf 21:12 ab.

Auch im 2. Durchgang war Leipzig die dominierende Mannschaft und präsentierte sich im Vergleich zu den letzten Spielen stark formverbessert. Jede Spielerin konnte eine Schippe drauflegen. Pauline Uhlmann (8 Tore) brillierte auf der rechten Außenbahn, wurde immer wieder von den Mitspielerinnen glänzend in Szene gesetzt. Wiebke Meyer (4 Tore) zeigte sich mit druckvollen Aktionen, mit Würfen aus dem Rückraum, im Eins gegen Eins gegen die offensive Abwehr und mit dem finalen Pass auf Außen.

Vor allem aber waren die Hummel-Zwillinge (zusammen 11 Tore) in Galaform. Sie gaben dem Angriff die notwendige Struktur, sorgten im Zusammenspiel für Torgefahr und bewiesen mal wieder wie wichtig sie für die junge Mannschaft sind.


So befand HCL-Cheftrainer Fabian Kunze: „Es war ein gutes und schnelles Spiel von uns, wir wollten von Beginn an gut rauskommen. Das hat geklappt und die Zuschauer sahen endlich mal wieder ein wirklich gutes Spiel. Man hat gesehen, dass unsere Strategie mit jungen Spielerinnen aufgeht.“

Sein Kollege Mike Leibssle (Herrenberg) verwies auf insgesamt sieben fehlende Spielerinnen. „Wir müssen die Situation nehmen wie sie ist. Leipzig hat stark gespielt, aber die Tore sind teilweise zu schnell gefallen, da waren wir nicht wach.“

Die 253 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. So strahlten Spielerinnen, Trainer und Fans nach dem Spiel um die Wette. Wiebke Meyer dazu: „Wir haben über weite Phasen einen richtig guten Kampf an den Tag gelegt und definitiv unterstrichen, dass die schlechte Leistung in Mainz nicht unser Anspruch ist. Ich bin extrem stolz, dass wir heute auf jeder Position sowohl im Angriff als auch in der Abwehr konstant waren. Glücklich bin ich auch über Larissa (Vogt), die ihre ersten Paraden hatte und zeigen konnte was sie drauf hat.“


HC Leipzig: Annabell Krüger, Larissa Vogt; Pauline Uhlmann (8/3), Julia Weise (2), Elisabeth Eckardt, Sharleen Greschner (1), Emily Glimm (1), Tyra Bessert (3), Lotta Röpcke (3), Lilli Röpcke (4), Jacqueline Hummel (6/1), Stefanie Hummel (5), Wiebke Meyer (4), Isabel Ockernahl.


SG H2Ku Herrenberg: Laura Waldenmaier; Stefanie Schoeneberg (1/1), Katrin Friedrich, Sulamith Klein (4), Aylin Bok (3/1), Ronja Bühler (2), Maileen Seeger (3), Lea Neubrander (5/1), Marie-Christin Beddis (3), Maxime Luber (5), Sahra Neubrander.


Siebenmeter

HCL 4/5; Herrenberg 3/4


Strafminuten

HCL 10; Herrenberg 4

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