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HC Leipzig gewinnt in Lintfort




TuS Lintfort - HC Leipzig  20:21 (10:9)


Hinter der 21. Tür des Adventskalenders lagen zwei Pluspunkte, die die nervenstarken Handballerinnen des HC Leipzig aus Lintfort in die Messestadt mitnahmen.


Mit dem letzten Wurf (Spielzeit 59:59) hämmerte Marlene Tucholke den Ball aus neun Metern in die Maschen und sicherte in „ihrem" Spiel den knappen Sieg. Bekanntlich wurde das eigentlich am Tag des Handballs angesetzte Spiel wegen ihr verlegt. Marlene steuerte am 5. November im Länderspiel der U17-Nationalmannschaft in München und dem Kantersieg über die Türkei (45:25) sieben Tore bei. Heute waren es vier wichtige Tore. Kurios: Das 20:21 war nach dem 0:1 erst die zweite Gästeführung im ganzen Spiel.


Im ersten Durchgang gelang unseren Mädels ganze neun Tore. Erneut waren viel zu viele Fehler zu beklagen. Ungenaue Würfe sowie etliche technische Fehler standen zu Buche. Dafür gelang der Abwehr eine ordentliche Leistung, wurde stark verteidigt und die gefährliche Rückraumachse des Gegners erfolgreich bearbeitet. Das zeigte Wirkung. Auch Lintfort unterliefen auffallend viele Ballverluste. Fast schien es so als habe man Lintfort dechiffriert. Allein die eigenen Fehler verhinderten, dass sich der optischen Eindruck im Ergebnis widerspiegelte.


Die Gastgeberinnen setzten sich mehrfach auf drei Tore ab, zuletzt beim 19:16 zehn Minuten vor dem Ende. Leipzig kämpfte sich zurück.  Joanna Granicka, Emely Theilig und schließlich Hanna Ferber-Rahnhöfer, spektakulär mit dem Nachwurf vom Kreis, schafften den 19:19-Ausgleich. Der Rest war Dramatik pur. 20:19 Lintfort durch Dana Gruner. HCL-Trainer Erik Töpfer nimmt seine letzte Auszeit (58:01). Joanna Granicka per Strafwurf zum 20:20 (58:53). Lintfort im Angriff, Auszeit Heim (59:22). Der HCL verteidigt erfolgreich, Ballbesitz HCL und Freiwurf an der Neun-Meter-Linie (59:54). Marlen Tucholke nimmt Anlauf, wirft über den Freiwurfblock und über die Abwehrmauer ins Tor. Schlusssirene und jubelnde Gäste, die mit den eigenen Fans ausgelassen feiern. Es war ein Sieg der Moral gegen alle Widerstände und gegen die eigenen Unzulänglichkeiten. Vor allem war wieder die HCL-DNA und der unbedingte Wille erkennbar. Ein schöner Jahresabschluss.


TuS Lintfort 

Nora Kothen, Laura Graef; Michelle Breitbarth (1), Prudence Kinlend (7/3), Jule Samplonius (2), Dana Gruner (1), Lena Heimes, Maxime Drent (2/1), Fenna Muilenburg, Pia Kühn (3), Jana Willing (4), Sophia Bücker


HC Leipzig

Nele Kurzke, Janine Fleischer; Pauline Uhlmann (2), Lara Seidel (1), Lilly Glimm (2), Jana Walther, Patricia Nikolic, Jennifer Hofmann, Emely Theilig (3), Alina Gaubatz, Laura Klocke, Hanna Ferber-Rahnhöfer (2), Sharleen Greschner (3), Joanna Granicka (4/4), Marlene Tucholke (4)



Siebenmeter 

TuS 4/5; HCL 4/5

Strafminuten 

TuS 8; HCL 8

Zuschauer 432

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