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Ein schwer erkämpfter Sieg

HC Leipzig – SG Mainz-Bretzenheim 25:21 (13:14)



Der HC Leipzig erkämpft sich gegen wehrhafte Bretzenheimer aus Mainz einen mühevollen 25:21-Heimerfolg. Vor 414 Zuschauern taten sich die Sächsinnen besonders in der ersten Halbzeit sehr schwer. In dieser war die Deckung löchriger als sonst. Vor allem die Anspiele aus dem Rückraum auf die Kreisläuferin Lea Helle, die drei ihrer vier Tor bis zur Pause erzielte, wurden schlecht verteidigt. Dazu war im Angriffsspiel auffallend viel Sand im Getriebe des HCL, weshalb der Motor etwas stotterte. Ballverluste durch Zuspielfehler, Offensivfouls und Fehlwürfe häuften sich, sodass die Führung mehrfach wechselte und die Gäste zur Halbzeit verdient mit 14:13 führten.


Nach dem Seitenwechsel sollte sich das genauso fortsetzen. Leipzig war bemüht das Tempo hoch zu halten, um dem Gegner einen Abnutzungskampf aufzuzwingen. Tatsächlich wechselte Mainz nur zwei Spielerinnen ein. Elia Garcia Canabate, die zur zweiten Halbzeit für Annabell Krüger im Tor stand, konnte sich mehrfach auszeichnen. So langsam bekamen die Kunze-Schützlinge Oberwasser und konnten die Führung ausbauen.


Die erste Drei-Tore-Führung gelang den Leipzigerinnen in der 50. Minute nach einem verwandelten Strafwurf durch Julia Redder, die für ihre Leistung von Gästetrainerin Ildiko Barna zur besten Gegenspielerin ernannt wurde. Fabian Kunze entschied sich folgerichtig für Lea Helle.


Julia Redder, mit 7 Toren die erfolgreichste Torschützin der Leipzigerinnen: „Wir sind gut vorbereitet in das Spiel gestartet. Wir haben uns Dinge klar vorgenommen und konnten diese in der ersten Halbzeit nicht so gut umsetzen. In dieser Phase haben wir uns zu oft im Eins gegen Eins vernaschen lassen, wodurch wir die Siebenmeter gegen uns bekommen haben. Zum Glück haben wir uns in der zweiten Halbzeit in der Abwehr stabilisiert und konnten so im Angriff befreiter spielen. Insgesamt war es ein Kampfspiel, welches die gewonnen haben, die es mehr wollten.“ Wesentlichen Anteil am Erfolg hatte Leipzigs Kreisläuferin Hanna Ferber-Rahnhöfer, die mit ihren sechs Feld-Toren glänzte.


Mainz-Trainerin Ildiko Barna gab in der Pressekonferenz zu Protokoll: „Wir haben ein gutes und attraktives Handballspiel beider Mannschaften erlebt. Wir wussten um die Stärken Leipzigs. Leider haben wir derzeit zu viele Verletzte, weshalb wir in den letzten 10 Minuten nicht wechseln und keine frischen Kräfte bringen konnten. So haben wir 50 Minuten gut mitgespielt. Am Ende hat Leipzig verdient gewonnen. Aber wir nehmen die Leistung in die nächsten Spiele mit.“

HCL-Trainer Fabian Kunze: „Mainz-Bretzenheim hat das gut gemacht. Jedes Spiel ist enorm schwer. Wir sind froh und stolz das Spiel gewonnen zu haben. Mainz-Bretzenheim wird in dieser Form noch viele Punkte holen.“



HC Leipzig

Elia Garcia Canabate, Anna Kröber, Annabell Krüger; Pauline Uhlmann (1), Lara Seidel (1), Julia Redder (7/5), Julia Weise, Jennifer Hofmann, Emely Theilig (3), Hanna Ferber-Rahnhöfer (6), Sharleen Greschner (2), Joanna Granicka (3/1), Lotta Röpcke, Lilli Röpcke (2)

Trainer Fabian Kunze


SG Mainz-Bretzenheim

Julia Wenselowski, Rixa Hahn; Carina Gangel (3), Kim Quetsch (1), Alissa Katarina Werle, Linda Bach (3), Lea Helle (4), Isa Graebling, Katharina Mack 10/7, Ann-Sophie vom Hagen, Josi Dingeldein, Michelle Köhler

Trainerin Ildiko Barna

Siebenmeter: HCL 6/7; SGB 7/7

Strafminuten: HCL 6; SGB 4


Zuschauer: 414



Die Spielerinnen des Tages und ihre beiden Trainer-


Julia Weise, das Geburtstagskind

Sharleen Gröschner warf ihre Tore in entscheidenden Momenten

Emely Theilig brachte Schwung ins Spiel.



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