Deutschland ist Beachhandball-Europameister - U 19 EM



Deutschland ist Beachhandball-Europameister

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft, u.a. mit der ehemaligen Leipzigerin Lucie Kretzschmar ist Europameister im Beachhandball. Das Team von Nationaltrainer Alexander Novakovic gewann das Finale in Varna/Bulgarien gegen Dänemark dank einer starken Defensivleistung sowie einer treffsicheren Amelie Möllmann (26 Punkte) mit 2:0 (24:21, 25:20).

Für die deutschen Beachhandballerinnen ist es der erste Titel im Frauenbereich seit dem EM-Sieg 2006.

"Ich finde keine richtigen Worte - das Wörterbuch hat einfach kein Wort für dieses Gefühl parat", jubelte Nationaltrainer Novakovic nach dem Sieg im Finale. "Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft. Wir haben den krasseren Willen gehabt."

WEIBLICHE U19 BEENDET EUROPAMEISTERSCHAFT AUF RANG ACHT

Niederlage gegen Kroatien im Spiel um Platz sieben / Fuhr: "Benzin ausgegangen"

Die weibliche U19-Nationalmannschaft mit den 3 Leipzigerinnen Annabell Krüger, Lara Seidel und Hanna Färber-Rahnhöfer hat die Europameisterschaft in Slowenien auf dem achten Platz beendet und sich damit für die nächste Weltmeisterschaft qualifiziert. Im Spiel um Platz sieben unterlag das Team von DHB-Trainer Andre Fuhr Kroatien mit 20:24 (12:12).

Coach Andre Fuhr wäre gerne mit dem siebten Rang und einem guten Gefühl aus dem Turnier gegangen. „Jetzt überwiegt aber erst einmal die Enttäuschung, fünf Niederlagen sind bei dem Aufwand, den wir in den Trainingseinheiten betrieben haben, kein gutes Gefühl. Gegen Kroatien kämpfte sich seine Auswahl nach frühem Rückstand bis zur Pause sogar noch auf ein 12:12-Remis heran, musste aber im zweiten Durchgang dem hohen Aufwand Tribut zollen. „Man hat in den letzten beiden Spielen schon ein wenig gemerkt, dass uns das Benzin ausgegangen ist“, beschrieb Fuhr.

Speziell an einfachen Treffern aus dem Rückraum mangelte es spätestens seit dem verletzungsbedingten Ausfall von Naomi Conze. „Wir mussten für jedes Tor hart arbeiten und haben das auch ordentlich gemacht“, ergänzte Fuhr. „Für mehr kamen wir in den Spielen aber nicht infrage.“

So geht die deutsche Nachwuchsmannschaft nach dem Vorrunden-Gruppensieg und den anschließenden Niederlagen in Hauptrunden- und Platzierungsspielen mit gemischten Gefühlen aus dem EM-Turnier. „Das werden wir aber in Ruhe aufarbeiten und analysieren“, schloss Fuhr ab.

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