Gute Defensive reicht nicht zum Sieg gegen Bienen


Dank des Sieges des HC Rödertal in Meißen zwei Wochen zu vor hatte man Silber sicher und wollte die vermeintliche Übermannschaft der diesjährigen Saison, die SG Rödertal/Radeberg I, noch mal ärgern. Schon das Hinspiel hatte gezeigt, dass bei vernünftiger Chancenverwertung der Gegner schlagbar ist. Das Konzept für Angriff und Abwehr stand; leider konnte nur 50% von beidem abgerufen werden. Nach einem ausgeglichen Beginn konnte sich Rödertal in der Folgezeit doch deutlich absetzen (8:2). Hauptsächliche Ursache war ein uninspiriertes Angriffsspiel und viele technische Fehler. Da die Abwehr super arbeitete schaffte es die Mannschaft in den letzten 10 Minuten bis zur Pause sich auf 9:6 heran zu kämpfen. Die SG blieb in dieser Phase torlos – auch weil die Schiedsrichter plötzlich gewillt waren Regelwidrigkeiten beim Gastgeber wegzupfeifen. In der Pause machten die Trainer den Mädels klar, dass noch alles drin ist. Sie sollten sich endlich auch im Angriff auf die Trainingsinhalte konzentrieren.

Die ersten 6/7 Minuten in der zweiten Halbzeit gehörten dem HCL. Die Mädchen kämpften sich auf ein 10:9 heran. Die Wende lag in der Luft. Aber die nächsten 5 Minuten gehörten den Schiris (zumindest einem) und ermöglichten es Rödertal sich wieder auf 4 Tore abzusetzen. Obgleich die Abwehr nach wie vor vorzüglich stand und arbeitete und die Rödertaler Erfolgsgarantie (Böttcher / Hofmann) schier zur Verzweiflung brachte, reichte es leider auch in der Folgezeit nur zur Ergebniskosmetik. Auch wenn durch Leos Ausfall die Mannschaft in ihren Möglichkeiten etwas eingeschränkt war, erklärt das aber nicht die doch sehr bescheidene Angriffsleistung. Das große Plus der HCL-Mädels lag auf der Torhüterposition und auch in der gegnerischen Abwehr taten sich ordentliche Lücken auf, sobald man torgefährlich agierte. Leider machten es aber die Mädchen dem Gegner zu oft zu einfach. Darüber hinaus war mangelnde Chancenverwertung und die Vielzahl von Abspiel- und technischen Fehlern wieder einmal Ursache, dass man sich nicht belohnen konnte. Und so geht letztendlich auch die 19:15-Niederlage vollkommen in Ordnung.

G.H.

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